Einfaches Einkaufen im Web 2.0 – Twitter macht es vor!

Twitter führt in den USA probeweise einen „Buy“-Button ein.

Twitter - Buy ButtonSeit dem 8. September steht den Twitter Nutzern der vereinigten Staaten mit dem so genannten „Buy“-Button ein neues, innovatives Feature zur Verfügung. Die Microblogging-Plattform hat dafür testweise einer Gruppe von beliebten Künstlern, Marken und gemeinnützigen sowie wohltätigen Organisationen die Möglichkeit eröffnet, in deren Tweets besondere Produkte anzubieten und zu verkaufen. Den Usern sollen auf diese Weise Merchandise, Sonderangebote und exklusive Waren offeriert werden, welche dann ausschliesslich über Twitter zu finden sind und schnell und unkompliziert bestellt werden können. Der Spass bei der Schnäppchenjagd soll hier natürlich im Vordergrund stehen und Twitter bietet Verkäufern dadurch neue Vertriebsmöglichkeiten.

Doch wie funktioniert das?

In nächster Zeit finden sich auf Tweets der britischen Modemarke Burberry oder bekannter Musiker wie beispielsweise Eminem oder Pharell Williams also in der unteren rechten Ecke Buy-Buttons. Ein Klick darauf führt den User zu einer erweiterten Beschreibung des Produkts, wo noch verschiedene Varianten, Farben oder Grössen ausgewählt werden können. Wenn man sich entschieden hat und durch einen Klick auf „Buy Now“ die Bestellung tätigen möchte, müssen anschliessend nur noch schnell die Rechnungs- und Lieferinformationen eingeben und der Kauf bestätigt werden. Fertig! Man erhält als nächstes eine Bestellbestätigung auf Twitter und schon ist der gekaufte Artikel unterwegs. Zusätzlich versendet der Verkäufer noch eine E-Mail mit allen Informationen zu Versand und Support.

Mit Twitter auf der sicheren Seite?

Bei der Kaufabwicklung gewährt Twitter den Schutz der persönlichen Daten. Die Zahlungsinformationen werden laut der Twitter nach der ersten Bestellung verschlüsselt und sicher gespeichert, sodass man bei weiteren Käufen die Daten nicht aufs Neue eingeben muss. Dadurch gestaltet sich das Einkaufen über Twitter schnell und einfach, vor allem mit mobilen Geräten. Die Kreditkarteninformationen werden dem Verkäufer übrigens auch nur mit Zustimmung des Käufers mitgeteilt und können jederzeit wieder von einem Account gelöscht oder verändert werden. Andere User oder die eigenen Follower bekommen von persönlichen Einkaufen natürlich nichts mit, ausser man möchte seiner Folgerschaft mitteilen, was man gerade eingekauft hat.

Wem folgen, keine lukrativen Angebote zu verpassen?

Eine Liste mit Accounts, die in den kommenden Wochen Tweets mit dem Buy-Button veröffentlichen werden, findet man unter: https://blog.twitter.com/2014/testing-a-way-for-you-to-make-purchases-on-twitter
Twitter hat aber angekündigt, dass schnell weitere Künstler und Marken ebenfalls mit der neuen Funktion ausgestattet werden sollen. Bisher sind Bestellungen allerdings nur testweise aus den USA möglich.

Wie geht es weiter?

Wie die Twitter-Community das neue Feature aufnehmen und nutzen wird, bleibt mit Spannung abzuwarten; genau so wie die Frage, ob Twitter den Dienst bei Erfolg bald international anbieten wird und jeder User die Möglichkeit bekommt, über seine Tweets etwas zu verkaufen.

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